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Pioppino kenne ich erst seit vier Jahren. Ein befreundeter Koch aus dem Tessin hat mich darauf aufmerksam gemacht — e...
Pioppino kenne ich erst seit vier Jahren. Ein befreundeter Koch aus dem Tessin hat mich darauf aufmerksam gemacht — er hatte sie in Italien gegessen und war überzeugt dass ich sie züchten könnte. Ich habe lange gebraucht um die Bedingungen hinzubekommen. Dann hat es funktioniert und ich verstehe jetzt warum er so begeistert war.
Er wächst in kleinen Büscheln mit dünnen Stielen und kleinen, festen Hüten. Der Biss ist fest, fast knackig, auch nach dem Garen. Das ist ungewöhnlich für einen Pilz und macht ihn in der Küche besonders. Das Aroma ist fein und deutlich: Haselnuss, leichte Süsse, ein Hauch von Karamell wenn er stark angebraten wird.
Pioppino ist saisonal bei mir verfügbar. Das Substrat braucht eine Ruhephase und die Fruchtung ist nicht das ganze Jahr planbar. Newsletter abonnieren — ich schreibe wenn eine neue Ernte ansteht.
Geschmack: Fein nussig, leicht süsslich, Haselnuss-Aroma Textur: Fest, knackig auch nach dem Garen Zubereitung: Büschel trennen, ganz lassen, bei mittlerer Hitze 4–5 Minuten braten Haltbarkeit: 4–6 Tage im Kühlschrank Verfügbarkeit: Saisonal — Newsletter abonnieren Herkunft: Schweiz, Region Zürich